Special Needs

Adaptive skiing is to bypass your limitation and adapt yourself with proper instruction, training and/or special designated equipment to go on skis.

Find below several types of adaptive skiing:

 Hämophilie ist eine genetisch bedingte Bluterkrankung, welche die reguläre Blutgerinnung unterbricht. Das Hauptmerkmal dieser Erkrankung ist ein unkontrolliertes und spontanes Bluten in unterschiedlichen Bereichen des Körpers. Die Stärke der Blutungen hängt dabei vom Schweregrad der Hämophilie ab. Interne Blutungen, welche für gewöhnlich in den Gelenkregionen auftreten, verursachen Schmerzen sowie Schwellungen und können ohne medizinische Behandlung in chronischen Schädigungen resultieren.Nadav_test1

An Hämophilie leidende Personen können auf Verletzungen, welche Menschen mit normaler Blutgerinnung als geringfügig einstufen würden, bereits mit starken Blutungen reagieren. Um Ihr Ski- oder Bergerlebnis sicher zu gestalten und unvergesslich zu machen, stellt Born Skier® Ihnen nützliche Informationen bereit und verfügt über eine aktualisierte Weltkarte mit allen HTCs (Hemophilia Treatment Centers), sodass Sie vorab eines auswählen können, das sich in der Nähe Ihres Urlaubsortes befindet.

Für weitere Informationen oder Hilfe kontaktieren Sie uns bitte direkt.

blind_snowboarder_with_pole_again586x270Für blinde oder sehgeschädigte Personen besteht ein spezielles Ausbildungsprogramm sowie eine individuelle Betreuung durch qualifizierte Ski-Lehrer, um über körperliche und mentale Stimulation einen therapeutischen Mehrwert zu erzeugen und ein Gefühl der Freude auf den Pisten zu gewährleisten.

Mono-Ski: skierMONODer Monoski wurde für Personen entwickelt, die in einer sitzenden Körperhaltung Ski fahren. Ein Monoski-Fahrer sollte über eine ausgeprägte Oberkörpermuskulatur, gute Balance und Flexibilität im Rumpfbereich verfügen. Für Personen, die sich einer doppelten Beinamputation unterziehen mussten, an einer Spina bifida leiden oder mit einer Wirbelsäulenverletzung bis zum Schweregrad T-6 geschädigt sind, ist der Monoski ein ausgezeichnetes Wintersportgerät. Hierbei sitzt der Skifahrer in einem Formschalensitz, der an einem Rahmen über dem Einzelski angebracht ist. Ein Stoßdämpfer verbindet den Rahmen fest mit dem Ski. Zwei ausfahrbare Stabilisatoren kommen zum Einsatz, um Balance und Lenkvermögen herzustellen. Das Design des Monoskis erlaubt es dem Skifahrer dabei, den Ski dynamisch einzusetzen. Der Monoski wird so angefertigt, dass der Skifahrer eigenständig den Sessellift benutzen kann. Demzufolge wird Personen mit Behinderung die Möglichkeit eingeräumt, ein unabhängiges Ski-Erlebnis zu erfahren. Ein Monoski-Fahrer kann darüber hinaus ein sehr hohe Gewandtheit auf der Piste erreichen und somit einige der anspruchsvollsten Terrains befahren.

Bi-Ski: Der Bi-Ski wurde für Personen entwickelt, die in einer sitzenden Körperhaltung Ski fahren. Screen shot 2013-08-24 at 3.46.47 PMDies umfasst Personen, die an Multipler Sklerose, Muskeldystrophie, Zerebralparese Spina bifada oder Gehirn- sowie Rückenmarkverletzungen leiden. Der Fahrer eines Bi-Skis sitzt in einem Formschalensitz aus Glasfaserstoff über zwei speziell angefertigten Skis. Diese zwei Ski zeichnen sich durch eine breitere Grundfläche sowie eine verbesserte Balance aus als der Monoski. Mittels zweier ausfahrbarer Stabilisatoren für mehr Balance und Lenkvermögen kann der Bi-Ski selbstständig gefahren werden. Für Beginner und jene Personen, die zusätzlich Hilfestellung benötigen, können auch fest angebrachte Stabilisatoren sowie ein Lenker in Anspruch genommen werden.

Screen shot 2013-08-24 at 4.32.17 PMThree Track: Benutzer eines Three Track verfügen über ein funktionsfähiges Bein und zwei funktionsfähige Arme. Im Regelfall sind dies Personen, die sich einer Beinamputation unterziehen mussten, am Post-Polio-Syndrom leiden oder halbseitig gelähmt sind. Three Trackers verwenden einen regulären Ski, der über Stabilisatoren verfügt, die dem Fahrer insgesamt drei spezifische Bodenkontaktpunkte  verleihen. Für gewöhnlich können dabei hohe Fahrtgeschwindigkeiten erreicht werden.

Four Track: Benutzer von Four Tracks verwenden zwei Ski und zwei Stabilisatoren, welche insgesamt vier Bodenkontaktpunkte erzeugen. Gelegentlich kommen sogenannte Ski-Stützen zum Einsatz, welche die Spitzen der Ski miteinander verbinden und somit Kreuzungen und Kontrollverlusten vorbeugen. Personen mit Gehbeschwerden gehören zu denjenigen, die von einer Untwerweisung in die Four-Track-Variante profitieren würden. Dies umfasst möglicherweise auch Personen, die an Zerebralparese, Spina bifada, Rückenmarkverletzungen, Multipler Sklerose oder Hirnschäden leiden sowie jene, die sich Beinamputationen unterziehen mussten. Nahezu jede Person, die sich mit einer Gehhilfe oder Krücken fortbewegt, mag auch in der Lage sein Four Tracks zum Skifahren zu benutzen. Die Stabilisatoren kommen primär in der Form von Unterarmstützen zum Einsatz, aber auch die Spitzen der Ski sind am Boden miteinander verbunden und fördern Stabilität und Lenkvermögen des Skifahrers.

Sit-Ski: Der Skibob war einer der ersten Ski, welcher in einer sitzenden Körperhaltung gefahren werden konnten und wurde für Personen mit Gehbehinderungen entworfen.  Dies umfasst ebenfalls diejenigen, die an Multipler Sklerose oder Muskeldystrophie leiden oder durch Beinamputationen, Zerebralparese, Spina bifada und Gehirn- sowie Rückenmarkverletzungen beeinträchtigt sind.

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Der Skibob wird für gewöhnlich von Personen bevorzugt, die erheblichen körperlichen Einschränkungen ausgesetzt sind. Zur Steuerung eines Skibobs kann der Fahrer äußert kurze Skistöcke verwenden und sich zudem in die gewünschte Fahrtrichtung lehnen.

Tandem: Tandem-Ski ermöglichen ein angepasstes Skifahren für all diejenigen, die nur eingeschränkt bewegungsfähig sind und dennoch den Wunsch haben, aktiv Wintersport zu betreiben. Der Skifahrer sitzt dabei in einem Sitz, an welchem Bremsen angebracht sind, mit denen er die Geschwindigkeit regulieren kann. Die Steuerung über die Pisten ist jedoch einem speziell qualifizierten Skilehrer überlassen.
Menschen, die an einer schwerwiegenden Erkrankung leiden, sind in ihrer Bewegungsfähigkeit stärker eingeschränkt und tragen potentiell ein höheres Risiko, mit einer Verletzung ihre Gesundheit ernsthaft zu schädigen.

Wir hoffen,  dass die Informationen, die Sie auf Born Skier® finden werden, bei der Planung Ihres Urlaubs, insbesondere bei der Auswahl und Lokalisierung eines Gesundheitsdienstleisters, eine besondere Hilfe sein werden.

Für Anregungen, Kommentare oder weitere Informationen können sie uns gern direkt kontaktieren.

Skifahren ist ein Sport, dessen Ausübung nicht primär darauf abzielt fit zu werden, sondern bereits ein gewisses Maß an Fitness voraussetzt.

Personen, die an Übergewicht leiden, sollten vorab einen Doktor konsultieren und sicherstellen, dass sie sich in einer angemessenen körperlichen Verfassung befinden, um Verletzungen und Herzprobleme zu vermeiden, die als direkte Konsequenz von Skifahren und weiteren Gebirgsaktivitäten auftreten können.

Ausdauer und Flexibilität von übergewichtigen Personen sind häufig eingeschränkt, wodurch Skifahren für jene eine Herausforderung darstellt. Da der Körper mehr Gewicht trägt, lasten dementsprechend höhere Kräfte und Druckzustände auf den Gelenken. Also bleiben Sie aktiv, gehen Sie kein unnötiges Risiko ein und kennen Sie Ihre Grenzen!!

Entscheiden Sie sich entsprechend Ihrer eigenen Bedürfnisse und spezifischen Anforderungen für einen Lehrer.

 Für Personen, die an motorischen Fehlfunktionen leiden, gibt es heutzutage in Gebirgen zahlreiche Ski-Aktivitäten. Suchen Sie im Rahmen Ihrer individuellen Bedürfnisse nach einem Skilehrer und stellen Sie sicher, dass alle essentiellen Informationen vorab mitgeteilt wurden, so dass der Skilehrer sich entsprechend vorbereiten kann.

Personen mit geistigen Behinderungen können auf gewöhnlichem Wege das Skifahren erlernen. Es müssen jedoch, in Anbetracht der Instruktionen und des Unterrichtsverlaufs, Anpassungen gemacht werden. Der Skilehrer muss Kenntnis von der Behinderung haben und dementsprechend seine Lehrmethoden sowie seine Redeweise anpassen.